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einigen Zuſammenkünften wie die, welche jüngſt unter uns Statt gefunden; neben Ihnen aber war die Il⸗ luſion auch nicht einen Augenblick mehr möglich. Als ich Sie beide beiſammen ſah, da ſuchte ich ver⸗ geblich in meinem Herzen eine Leidenſchaft, die ein bloßer Schatten war; anſtatt der fehlenden aber habe ich eine andere gefunden, woran ich noch nicht glaubte— eine wirkliche, feurige, tiefe, ewige Lei⸗ denſchaft!“
Bei dieſen letzten Worten ließ Hippolyt ſich auf die Knie niedergleiten, und ſeine plötzlich um die junge Frau geſchlungenen Arme bildeten einen Gürtel, den ſie zwar zu löſen verſuchte, aber nicht energiſch genug, um das, was ſie wollte, zu erreichen.
„Wer ſagt mir aber, daß Sie nicht zum zweiten Mal Komöbie ſpielen?“ fragte ſie, ihre tiefe Auf⸗ regung unter einem Lächeln verbergend.
„Ihr Herz.“
„So würde alſo unſere Komödie ausgehen! Wer hätte das geglaubt, du mein Gott! Und was thun wir nun?“
„Wir werden uns einander recht lieben und einander heirathen!“ antwortete Randeuil, der vor Wonne ganz außer ſich war.
„Einander heirathen! Sie nehmen Alles gar
leicht. Wenn ich nun aber auch meine Einwilligung
gäbe ſo müſſen Sie doch an ihn ſowohl, als an ſie denken.“
„Ich denke lieber an Sie, und zudem, was kön⸗ nen ſie ſagen? Wir waren zwei rechte Kinder: Sie, daß Sie einen Greis zu heirathen gedachten, ich, daß ich mich für eine ſchlecht erzogene Penſio⸗


