Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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gen Mann nennen kann, und es kann die Tochter eines alten Militärs wie Lareynie mit Ihnen nur glücklich leben. Was den Oberſten betrifft, ſo iſt er nicht ſo bösartig, wie er auf den erſten Blick ausſieht, und ſtets noch iſt es mir gelungen, ihn zur Raiſon zu bringen. Haben Sie Vertrauen zu mir? Wollen Sie mir Ihre Intereſſen anheimge⸗ ben? Neulich habe ich Ihnen eine Kriegsbotſchaft gebracht, und nun bin ich bereit, eine durchaus ver⸗ ſchiedene Miſſion zu übernehmen, wenn Sie mich damit betrauen wollen.

Herr General, ich danke Ihnen für Ihre Güte, da aber Herr Lareynie Sie in die Sache eingeweiht, ſo hat er Ihnen wohl auch geſagt, daß er mir die Hand ſeiner Tochter ein für alle Mal verweigert.

Bah! Sein Leben lang hat Lareynie den hüb⸗ ſchen Frauen geglichen, die immer mit einem Nein beginnen; ich aber nehme es auf mich, ſein Jawort zu erlangen. Der Henker auch, wir kennen uns einander ſchon an die vierzig Jahre; an der Bere⸗ ſina haben wir rohes, mit Pulver geſalzenes Pferde⸗ fleiſch zuſammen gegeſſen, und hat man ein ſolches Mahl getheilt, ſo iſt man einander nicht mehr blo⸗ ßer Freund, ſondern Bruder. Sage ich alſo zu ihm: Gib deine Tochter Randeuil, ſo muß er ſich eben drein fügen.

Es würde mir unendlich leid ſein, wenn Herr Lareynie ſich Zwang anthäte, indem er mich zum Schwiegerſohn annimmt, antwortete Hippolyt, deſ⸗ ſen matrimonialer Eifer in demſelben Maße ſich abzukühlen ſchien, wie die Hinderniſſe zu ſchwinden begannen.

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