Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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III.

Hier unterbrach die Tiſchglocke man dinirte bei Herrn Simart um ein Uhr das Geſpräch der beiden Freunde. Sie gingen jetzt zuſammen in den Speiſeſaal hinab, wo ſie den Hausherrn fan⸗ den, dem Dramond in ſeiner Eigenſchaft als Zeuge bei der demnächſtigen Copulation vorgeſtellt wurde. Der künftige Schwiegervater Ariſtides Teiſſier's war ein dickes Männchen von gutmüthigem Ausſe⸗ hen, und ſein flammrothes Eeſicht deutete auf eine Geſundheit hin, welche ſchlechterdings nichts zu wün⸗ ſchen übrig ließ, trotzdem daß der Eigner die Wein⸗ flaſche etwas ſtark cultiviren mochte. Er ſtellte ſich ſeinen Gäſten in dem einfachen Aufzug eines länd⸗ lichen Proprietärs vor, der ſich längſt ſchon mit der Pariſer Etikette überworfen hat. Ein Ueberrock, deſſen Stoff und Farbe gleich zweifelhaft waren, bildete den Haupttheil eines Coſtüms, das Nanking⸗ beinkleider und eine jener ländlichen Mützen ver⸗ vollſtändigten, welche nach einer Straßburger Pa⸗ ſtete geformt zu ſein ſcheinen. In geiſtiger und moraliſcher Hinſicht war Herr Simart, als ehema⸗ liger Pelzwaarenhändler, im Beſitz aller jenen guten Eigenſchaften und jener Fehler, welche dieſer ach⸗ tungswerthen Geſellſchaftsclaſſe eigen ſind. Er hatte ſich erſt ſeit wenigen Jahren zur Ruhe geſetzt, und gleich allen jenen Leuten, deren geſellſchaftliche Wich⸗ tigkeit beſtritten werden kann, hielt er gar ſehr auf die Ausübung ſeiner bürgerlichen Rechte. Als Wäh⸗ ler richtete er ſich ſtreng nach der vom National,