Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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ſeinem politiſchen Dirigenten, gegebenen Parole; als Geſchworener log er philanthropiſch ſeinem Ge⸗ wiſſen, ſo oft es ſich um eine Verurtheilung zum Tode handelte, was denn auch zur Folge hatte, daß der Staatsanwalt ihn in der Regel recuſirte, wenn es ſich um Verurtheilung eines Verbrechens handelte, worauf Todesſtrafe ſtand; als National⸗ gardiſt hatte er ſich bis zum Grade eines Unter⸗ lieutenants emporgeſchwungen, nachdem er zuerſt Corporal geweſen; führte er in den Rabatten ſeines Gartens den Spaten, ſo verglich er ſich im Geiſte mit Cincinnatus, und ſo oft er das Ehrenlegions⸗ band in einem Knopfloch erblickte, konnte er ſich eines ſauer⸗ſüßen Lächelns nicht erwehren, denn ſeine Dienſtleiſtungen bei der Nationalgarde, ſowie die Mühen ſeines induſtriellen Lebens däuchten ihm ebenſo viele Titel, welche ihn zu dieſer Belohnung berechtigten; doch war er feſt entſchloſſen, um das Ehrenlegionskreuz nicht zu betteln:Ein arm⸗ ſeliges Spielzeug, die Sache beim Lichte betrachtet, pflegte er zu ſagen;heut zu Tage, wo man das Kreuz jedem Lumpen nachwirft, iſt es vielmehr eine Auszeichnung, es nicht zu haben. Um mit wenigen Worten den Charakter des Mannes vollends zu ſkiz⸗ ziren, wollen wir nur noch ſagen, daß Herr Simart gleich dem Könige von Yvetot bald zu Bette zu ge⸗ hen und ſpät aufzuſtehen pflegte, daß er den Adel verabſcheute, der Geiſtlichkeit möglichſt viel Uebles nachſagte, nie in der Meſſe ſich blicken ließ, ſchreck⸗ liche Geſchichten von den Kerkern der Baſtille und den Boudoirs des Hirſchparks zu erzählen wußte, beim bloßen Gedanken an Lafayette in eine weiche