Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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heißen, daß du nun die Kehrſeite vor dir habeſt. Was ſiehſt du darauf?

Den Teufel! rief Teiſſier, an der Feder, de⸗ ren er ſein Ohr eben beraubt, convulſiviſch kauend. Meinſt du deine Braut damit? fragte Dra⸗ mond lachend.

Nicht ſo laut, nicht ſo laut! Es könnten dieſe Wände Ohren haben.

Zum Henker! ſollten wir in einem Nero'ſchen Palaſt ſein? Nun, unſere Stühle ſtehen jetzt dicht bei einander; ich höre, oder vielmehr höre du. Ich wette, ich weiß zuvor, was du mir zu beichten haſt. Du haſt wohl in der Mitgift ein Deſicit ge⸗ funden?

Im Gegentheil; Fräulein Cöleſtine bringt baare ſechstauſend Livres Renten mit, und ihr Va⸗ ter ſichert ihr ebenſo viel zu, während ich ſelbſt bloß auf neun bis zehntauſend gerechnet hatte.

So wirſt du in der Familie etwas Verdächtiges entdect haben: einen Narren, einen Gehängten, vielleicht einen armen Teufel, der ſich vom Könige von Frankreich hat heilen laſſen müſſen?

Pfui! die Simart'ſchen und die Valonne'ſchen ſind die ehrbarſten, geordnetſten, reinſten Geſchlech⸗ ter der ganzen Provinz.

Dann haſt du wohl wahrgenommen, daß Fräu⸗ lein Cöleſtinens Corſettmacherin ihre Kunſt aufbie⸗ ten mußte, um einer gewiſſen heterodoxen Krüm⸗ mung des Rückgrats zu Hülfe zu kommen!

Welche Profanation! Siehſt du im Garten dort die vom Winde gewiegte junge Pappel? Nun, gerade ſo iſt Cöleſtinens Taille beſchaffen.

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