Teil eines Werkes 
7. Bd. (1859) Sammlung
Entstehung
Einzelbild herunterladen

von

n ſich.

die

auch

ufen?

noth⸗

nochen.

n!

1

der Walter's Irrfahrten.

ulrich. Zu alt? Sapperment, das ärgert mich, ich bin ein Mann in meinen beſten Jahren.

Hildegard. Wer über fünfzig Jahr alt iſt, darf bei uns nicht mehr heirathen, weder Mann noch Weib.

ulrich(ir ſ). Und da machen ſie hier erſt noch Ge⸗ ſetze! Bei uns heirathet keiner eine Frau über fünfzig, auch

ohne Verbot.

Hildegard. Biſt du ſchon fünfßig?

Ulrich. 3ch Gott bewahre! Gür ſih) Eine Nothlüge iſt erlaubt.

Hildegard. Zweitens muß dein Herz frei ſein, du

fr darfſt keine andere Liebe im Herzen tragen, darfſt keinem andern Mädchen Treue geſchworen haben.

ulrich. Hildegard! Jetzt muß ich dich verleugnen.

ildegard. Iſt dein Herz frei?

Ulrich Gicky.

Hildegard. Du trägſt keine andere Liebe im Herzen? Ulrich(chüttelt den Koph.

Hildegard. Du haſt keiner Andern Treue verſprochen? Ulrich(chüttelh.

Hildegard(ir ſ). Na warte, Schelm, die Lüge ſollſt

d

u büßen. ulrich(ir ſch. Puh, die fragt wie ein Beichtvater. Hildegard. Wohl, ſo erkläre ich dich für meinen Bräutigam. ulrich. Wie heiſſeſt du denn, holde Braut?

Hildegard. Thelguſa, mein Getreuer!