Teil eines Werkes 
7. Bd. (1859) Sammlung
Entstehung
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Die drei Edelſteine

ſtes Fräulein, dürfte ich nicht ein ganz kleines Stückchen von dero werthem Geſichte zu ſehen bekommen? Hildegard. Niemals! Eine Jungfrau darf ſich nie mals vor Männern entſchleiern. ulrich. Eine Jungfrau? Das wäre Etwas. GFür ſich.) Zwar giebt es auch alte Jungfrauen, und die ſollen die ſchlimmſten ſein. Hildegard. Entſchließe dich! ulrich(ür ſich. Und dieſe hohle Stimme ſcheint auch aus einer ſehr abgenutzten Kehle zu kommen. Hildegard. Nun? Ulrich. Alſo muß man hier die Katze im Sacke kaufen? Hildegard Gark auf ihn zu). Bin ich eine Katze? Ulrich Erſchrocken). Bewahre, ein Lämmchen. Gür ſich.) Sie zeigt ſchon die Krallen, es iſt wahrhaftig eine alte Hexe. Gott ſei mir gnädig! Hildegard. Alſo unſer Handel iſt richtig

Ulrich(ür ſich. Ein Handel? So handelt bei uns der

Teufel um eine arme Seele! Hildegard. Du willigſt ein? Ulrich. Wenn es denn nicht anders iſt, ja!

Hildegard. Gieb mir deine Hand!

ulrich. Da! Alle Wetter, ein S ändchen ſo voll und

ſo rund, es iſt doch keine Alte.

Hildegard. Doch zwei Bedingungen ſind noch noth

wendig, um eine Heirath zwiſchen uns möglich zu machen.

Ulrich. Auch noch Bedingungen? Na, laß hören! Hildegard. Du darfſt nicht zu alt ſein.

ſetz

ohne

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