Teil eines Werkes 
7. Bd. (1859) Sammlung
Entstehung
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266 Die drei Edelſteine

mes geſchehen! Und richtig! Kaum ſind wir am Lande zu einem Mittagsſchläſchen eingenickt, werden wir überfallen, unſerer Waffen beraubt und eingeſperrt. Wenn es noch in Deutſchland wäre, würde ich ſagen, es wäre uns recht ge⸗ ſchehen, denn wir hatten keine Päſſe. Na! Hoffentlich wer⸗ den wir zuletzt als paßlos nach irgend einem alten Polizei Reglement ausgewieſen.

Walter. Wie iſt es dir ergangen?

Ulrich. Na, es konnte ſchlechter ſein, man brachte mich in einen Aufenthalt, der etwas größer iſt, als ein Hundeſtall, aber bedeutend kleiner als ein anſtändiges Zim mer. Die Wände ſind nackte Felſen. Es ſcheint, die Leute wohnen hier alle in Felſenhöhlen. Ein Fenſter habe ich eigentlich nicht, wohl aber oben in der Decke ein Loch, durch welches Licht einfällt. Ueber die Ausſicht nach oben kann ich alſo nicht klagen, die iſt viele hundert Meilen weit.

Walter. Ebenſo ging es mir, mein Gefängniß iſt ganz ähnlich. Wie ging es dir ſonſt?

ulrich. Sonſt gut. Fünf Mahlzeiten täglich, die fein⸗ ſten Speiſen und ganz vortrefflichen Wein. Dabei täglich zwei Stunden zum Luſtwandeln.

Walter Gräb lächelnd). Da biſt du beſſer behandelt wor⸗ den, als ich.

Ulrich aheunehmend. Wie? Hat man Sie ſchlecht ver pflegt

Walter. Am erſten Tage meiner Gefangenſchaft kam der Fürſt des Landes zu mir und begehrte, ich ſollte ſeine

Tochter heirathen!

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