Teil eines Werkes 
7. Bd. (1859) Sammlung
Entstehung
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Ulrich. Und Sie weigerten ſich?

Walter. Konnte ich anders? Der Fürſt aber kam täglich und wiederholte ſein Anerbieten und drohte mir, wenn ich mich fortgeſetzt weigere, mit lebenslänglicher Haft.

ulrich. Lebenslänglich? Donnerwetter! Herr Walter, das iſt denn doch ein ſehr durchſchlagender Grund.

Walter. Natürlich blieb ich ſtandhaft.

ulrich. Ja, ſehr natürlich. Gratzt ſich am Kovfe) Aber lebenslänglich! Es iſt gerade ſo lange als möglich! Und an Flucht iſt gar nicht zu denken. Die ganze Stadt iſt un terirdiſch in Felſen gearbeitet, hier iſt der Eingang, von hier führt der Weg nach oben, und da oben ſtehen Wachen, die hölliſch aufpaſſen. Da ſitzen wir ſchön in der Klemme!

Walter. Verzage nicht, mit Muth und Kühnheit wer den wir auch dieſes Abenteuer beſtehen.

ulrich. Abenteuer? Lebenslänglich in einem Felſen⸗ loche eingeſperrt zu ſein, wo iſt da das Abenteuerliche, das Romantiſche? Das iſt ſehr proſaiſch, ſehr zuchthäusleriſch!

Walter. Still, ich höre kommen. Der Fürſt will mich heute hier ſprechen, hoffentlich iſt das eine gute Vorbedeu⸗ tung. Es wäre beſſer, wenn du dich entfernteſt.

ulrich. Gut, ich will gehen und ein wenig die Ge⸗ legenheit auskundſchaften, ich habe noch eine Stunde Zeit. Gm Abgehen für ſich) Lebenslänglich! prrr! Hoffentlich wird ſich keine Prinzeſſin in mich verlieben und mir ähnliche Vor⸗ ſchläge machen. Mechts hinten ab.)

Walter. Noch habe ich nicht gewagt, dem Könige von dem Steine zu reden, vielleicht iſt er jetzt günſtiger geſtimmt.