nne mir gebracht,
beglickt en! Du ort von n Bitten
du noch verrinnt, ck in dein
mir! In n blauen ethan.
zu wider⸗ der Tem in deinen
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oder Walter's Irrfahrten. 263
Zweiter Auftritt.
Hildegard.
Ich ſpiele meine Rolle als Mann vortrefflich, ſogar in Weiberkleidern. Die Verwandlung, in welche mich die Fee Jacintha geſteckt hat, muß vollkommen ſein, denn Niemand erkennt mich. Alles hält mich für einen Mann. Und auch hübſch muß ich als Mann ſein, da ſogar die Oberprieſterin ſich in mich verliebt hat. Dieſe ſtrenge Prieſterin, der die Liebe verboten iſt und die bei ihren Untergebenen das Ver⸗ Ja, ja, ſie bleibt ein Weib,
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bot gewiß ſtreng aufrecht hält. und wenn ſich eine noch ſo ſehr anſtellt, als ſei ſie erhaben über die Liebe— im Grunde iſt es doch nicht wahr.
Lied. Die Fran iſt wirklich ſehr gelehrt, Studiret fleißig Tag und Nacht, Hat's in der Weisheit weit gebracht, Von Liebe nie ein Wort gehört; Jetzt ſitzt ſie bei den Büchern feſt, Wo ſie ſich niemals ſtören läßt.— Da ſprengt ein Reiter juſt vorbei, Sie eilt an's Fenſter, eins, zwei, drei, Vergeſſen iſt die Schreiberei— 's iſt eben die Natur!
Ein Mädchen, gar ein frommes Kind, Bekümmert nie ſich um die Welt, Das Beten nur ihr wohlgefällt, Damit den Himmel ſie gewinnt!
Und wie ſie juſt am Beten iſt Und Alles um ſich her vergißt,


