Der Weiberfeind. 323
Freiling. Mein Gott, was iſt denn ſo Großes ge⸗ ſchehen?! Bett9. Sie haben mich geküßt. Freiling. Wenn es weiter Nichts iſt— Betty. Sie kennen ihn nicht, er wird raſend! Freiling. Aber, mein Gott!(Wird ängſtlich.) Betty. Meine Angſt, meine Verlegenheit— Freiling. Seien Sie doch ruhig— Betty. Er lieſt mir Alles auf dem Geſichte! Freiling. So will ich gehen— Betty. Sie laufen ihm gerade in die Hände. Freiling. Aber was ſoll ich—* Betty. Verbergen Sie ſich. Freiling. Wie? Betty. Bitte, bitte! Freiling. Das ſieht ja aus— Betty. Bis ſein erſter Zorn vorüber iſt, bitte, bitte. Freiling. Wohlan denn Aber wohin?(Will nach links ab.) Betty. Da nicht, das iſt mein Schlafzimmer! Freiling. Alſo hier!(Will nach rechts.) Betty. Das iſt ſein Zimmer, da geht er hinein! Freiling. Aber wohin denn? Betty. Kriechen Sie unter den Tiſch! Freiling. Unter den Tiſch? Nein, das iſt denn doch—! Betty. Liebſter, beſter Freund! Freiling. Sie machen aus mir, was Sie wollen.
(Kriecht unter den Tiſch rechts.) 2
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