Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857) Sammlung
Entstehung
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Der Weiberfeind. 32¹

Betty. So, jetzt iſt es weg!(Will ſich losmachen.)

Freiling(ätt ſie feſt. Liehe Betty.

Betty. Ich danke ſchön.

Freiling(varm). Sie ſind ein Engel!

Betthy(lachend). Das ſagt mein Mann auch Wie lange wird das dauern?

Freiling. Ewig, Sie können nie anders werden!

Bett9(lachend). Noch ein paar Jahre, dann kommen die Falten.

Freiling. Die laſſen ſich wegküſſen.(Will ſie kuſſen.)

Betty(ſſchlüpft ihm aus dem Arme). Ei, ei, was ſoll das, Herr Weiberfeind!?

Freiling. Ach, laſſen Sie das! Ich war ein Narr, ich ſchwöre meine Thorheit ab, wenn Sie mir helfen wollen.

Betty. Ja?

Freiling. Wenn Sie meine Freundin ſein, mir Ihren Rath geben wollen.

Betty. Das will ich gern!

Freiling. Ich werde Alles thun, was Sie mir ſagen!

Betty. Heiter werden?

6li

Betty. Gefällig?

Betty. Nicht mehr die Weiber haſſen?

Freiling. Nein, nein, nein.

Betty. Nun denn, ſo will ich es mit Ihnen ver ſuchen!

Freiling. Alſo, unſer Bund iſt geſchloſſen?

R. Benedix, dramat. Werke. II. 21