Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857) Sammlung
Entstehung
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320 Der Weiberfeind.

Freiling. So viel Sie wollen, nehmen Sie, be⸗ fehlen Sie über meine Kaſſe.

Betty. Sie halten ſchon wieder ſchlecht, anfangs gaben Sie weit beſſer Acht. Wird es Ihnen ſauer?

Freiling. Ganz und gar nicht.

Betty. Sonſt ſagen Sie es, ich höre auf

Freiling. Bewahre, ich will halten, ſo lange Sie Luſt haben.

Betty. Au!

Freiling(pungt auf. Was iſt Ihnen 7

Betty. Mir iſt eine Mücke in's Auge geflogen, hu, wie das weh thut.

F G i i ng Gegt das Garnweg nimmtihr den Knäuel ab, beſorgt). Reiben Sie nicht!

Betty. Sehen Sie einmal nach.

Freiling. Oeffnen Sie das Auge.

Betty. Ich kann nicht! Wo ſind Sie denn? Gat beide Augen geſchloſſen und ſucht mit der Hand nach ihm.)

Freiling. Halt! Reicht ihm die Hand.)

Betty(lehnt ſich an ihn).

Freiling(umfaßt ſie ſanft, daß ihr Kopf an ſeine Bruſt zu liegen kommt). Bitte, verſuchen Sie es, das Auge aufzu⸗ machen.

Betty(ffnet langſam die Augen).

Freilin'g(beugt ſich uber ſic). In welchem Auge?

Betty. Im rechten!

Freiling(bläſt ihr ins Auge).

Betty. GEs hilft noch nicht!

Freiling. Halten Sie ſtill! Wirderholt.)