Teil eines Werkes 
3. Teil (1827)
Entstehung
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genſtand meines ſteten Haſſes geweſen. Als eln Sterbender erflehe ich jetzt ſeine Verzeihung, und erkläre hiedurch feierlichſt, daß er der Sohn mei⸗ nes beleidigten Bruders iſt. Dies iſt der einzige Erſatz, den ich zu geben im Stande bin. Auch die Verzeihung meines erſten und beßten Freun⸗ des, Don Ignacio Lara, erflehe ich. Ich be⸗ kenne, daß ich vom König Ferdinand ein To⸗ desurtheil fuͤr ihn erhielt, nachdem ich ihn, wi⸗ der ſeinen Willen, gezwungen, die Partei der Joſephino's zu ergreifen. Auch iſt ſeine ganze Familie waͤhrend der letzten ſechs Jahre meinen beſtaͤndigen Verfolgungen ausgeſetzt geweſen. Mein Bruder hat meine Grauſamkeit und meine Ver⸗ folgungen durch Guͤte und Vertrauen vergolten; gber noch weiß er nicht, wie bitter ich ihn kraͤnkte. Doch ehe ich ſterbe, muß ich mein Gewiſſen entlaſten. Ungeruͤhrt ſah ich ihn viele Jahre in Elend und Sklaverei ſchmachten, verfolgte ihn bei ſeiner Ruͤckkehr als einen Abentheurer, trug Moͤrdern ſeine Vernichtung auf, beredete den blutduͤrſtigen Darquier, ihn zu verderben, erhielt von dem Koͤnige einen geheimen Befehl zu ſeiner Verhaftung, und ſuchte auf alle nur moͤgliche Weiſe, ihm die öffentliche Achtung ſowohl, als Rang und Vetmogen, zu rauben. Ich darf ſeine Verzeihung nicht hoffen, aber ich will ſei⸗