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von fuͤrchterlichen Krampfen befallen, und kurz
darauf hauchte er ſeine Seele aus.
Ein ſolcher Tod erfullte uns Beide fur einen
Augenblick mit unenblichem Entſetzen. Als ich mich wieder etwas erholte, zog ich Don Lorenzo von dieſem Orte des Schreckens hinweg. Als
wir gingen, uberreichte mir der Notar jenes Pa⸗
pier, welches folgende Bekenntniſſe Don Facun⸗ do's enthielt, die er kurz vorher, ehe er das Gift
genommen, in die Feder diktirt hatte.
„In dem Augenblicke, in welchem ich vor
dem Throne des almächtigen Gottes erſcheinen
ſoll, mache ich folgende Entdeckungen, und hoffe, daß Er und Die, welche die Gegenſtände eines unaustilgbaren Haſſes waren, mir verzeihen wer⸗ den. Der Ehrgeiz, jener fluchwuͤrdige Feind des
Menſchen, war ſtets das Götzenbild meiner Seele,
und ihn zu befriedigen, opferte ich die Marquiſe von Moncajo und ihr ungebornes Kind, und beabſichtigte den Mord von Don Lorenzo's ulte⸗ ſtem Sohne. Der Menſch, dem ich den Auf⸗ trag dazu gab, ſchonte ſeines Lebens, und er kam in den Schutz des Don Ignacio Lara. Doch unter dem Namen Eſteban Lara iſt er,
ſeit dem Tage, daß ich zuerſt jene Entdeckung
machte, bis zu dem jetzigen Augenblicke, der Ge⸗


