Teil eines Werkes 
3. Teil (1827)
Entstehung
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nen konnte, und ſuchte ſeinen Ttübſinn zu zerſtreuen.

Unter dieſen Umſtaͤnden war es durchaus

nothwendig, unſere Verbindung wenigſtens noch einige Tage zu verſchieben, denn wir konnten nicht an unſre Freude denken, ſo lange wir Don Lorenzo's Kummer ſahen.

An dem dritten Tage nach Don Facundo's Gefangennahme erhielten Don Lorenzo und ich die Einladung von ihm, ohne Zoͤgern in ſeinem Kerker zu erſcheinen. Wir eilten dahin, und fanden, daß der Verworfene Gift genommen habe. Er war auf ſeinem Lager ausgeſtreckt, ſein Ge⸗ ſicht bleich und verzerrt. Als wir eintraten, er⸗ hob er den Kopf ein wenig, ſchrie furchterlich auf, und fiel dann wieder zuruͤck.

Wir eilten zu ihm, und ſtuͤtzten ihm das Haupt; dabei zitterte ſein ganzer Koͤrper heftig. Doch nach einigen Minuten öffnete er die ſtar⸗ ren, halbgebrochenen Augen, und als er uns er⸗ blickte, ergriff er erſt die Hand des Marquis, und dann die meinige, und erflehte unſere Ver⸗ zeihung in einem Tone der Verzweifelung, den ich nie vergeſſen werde. Hierauf zeigte er auf einen Mann, der eine Rolle Papier in der Hand hielt, und verſuchte zu ſprechen, aber er ward

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