Teil eines Werkes 
2. Th. (1827)
Entstehung
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der Heimath ſeiner Voreltern, ſo fuͤhlt er ſeine ganze Exiſtenz vernichtet. Berge, Fluͤſſe und Thäler trennen ihn von allem, was ihm bisher theuer war. Jedes Ding, das zu ſeinem Ge⸗ fuͤhl, ſeinem Gedaͤchtniſſe, ſeinem Herzen ſprach⸗ räßt er hinter ſich liegen; wohin er kömmt, iſt Alles fremd und kalt. Ich dachte noch einmal lebhaft an alle die Dienſte, die Don Ignacio ſeinem Vaterlande leiſtete, die Opfer, die er ihm brachte, und den Lohn, der ihm ward, und ich ſchauderte. Er durfte nicht laͤnger auf dem Bo⸗ den Spaniens weilen, in dem Lande, das ſeine Induſtrie bereicherte, und deſſen Unabhaͤngigkeit er mit den erſten, den beßten ſeiner Mitbuͤrger vertheidigt hatte. Vielleicht mußte er jetzt

ſeinem Vaterlande auf ewig Lebewohl ſagen.

Dieſe und andere ähnliche Gedanken erfuͤllten mich, und meine gepreßte Bruſt konnte nur mit

Muͤhe eine Fluth von Seufzern'zuruͤckhalten;

aber ich hoͤrte andere Seufzer, und vergaß mei⸗ nen eigenen Kummer. Thraͤnen entſtuͤrzten den Augen meines Vaters. Die Thraͤnen eines aͤlteren achtungswerthen Mannes, haben etwas ſo Erſchuͤtterndes, daß ſich auch das kaͤl⸗ teſte Herz davon ergriffen fuͤhlen muß. Ich konnte das Gefuͤhl kaum tragen, mit dem ich auf mei⸗

nen armen Vater ſahe. Er erſchien mir wie