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der Elemente kaum zu ertragen vermochte. Die Wellen tobten aber auch in der That fuͤrchter⸗ licher um das ſchwankende Schiff, als die Loͤ⸗ wen der Wuͤſte, und es ſchien, als habe auch das Meer ſeine eigenen Raubthiere, die gierig nach Beute ſchrieen. Die Seiten des Schiffes erbebten, als werde die naͤchſte Woge ſie ausein⸗ ander reißen, und der Wind heulte und pfiff wie die Stimmen böſer Daͤmonen durch das Tau⸗ und Segelwerk.
Als der Tag anbrach, war nirgend Land zu ſehen; das Schiff ward in der Mitte einer un⸗ geheuren Waſſermaſſe umhergeworfen, und der Himmel war noch immer durch dicke, niedrig zie⸗ hende Wolken bedeckt, welche ein heftiger Wind beſtändig gegen Suͤden peitſchte. Der Sturm zerriß die Segel; der Steuermann wußte nicht mehr, in welcher Gegend ſie ſich befanden, und
uͤberließ das Schiff der Gnade eines erbarmungs⸗
loſen Elementes, das ſeine Wuth nicht vermin⸗ derte, obgleich ſein Opfer den Widerſtand aufgab. Es darf Tebaldo und Bianca gewiß nicht zum Vorwurfe gemacht werden, wenn ſie in einem ſolchen Augenblicke durch eine innige Um⸗ armung ſich ein ewiges Lebewohl ſagten. Dann bereiteten ſie ſich darauf vor, ruhig mit einander zu ſterben, nicht ohne Kummer, doch voll Erge⸗
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