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ſie, um ihr Entſetzen zu vollenden, auf einem Meere von Feuer eingeſchifft ward; denn zufaͤl⸗ lig fand grade dieſe Nacht ein Phaͤnomen Statt, welches auf dem mittellaͤndiſchen Meere haufig wahrgenommen wird, naͤmlich die phosphoriſche Ausduͤnſtung des Waſſers. Dies entſteht entwe⸗ der durch Meer⸗Gluͤhwuͤrmer, oder ſonſt auf an⸗ dere Weiſe, macht aber, daß die Wellen wie blaue Flammenberge ausſehen. Wer Zeuge eines ſolchen Schauſpiels geweſen iſt, kennt das Schreck⸗ liche deſſelben; die Wellen kommen und verſchwin⸗ den gleich Feuerfluthen, und ſind dabei doch auch ſo koͤrperlos und geiſterhaft, daß es ſcheint, als muͤſſe das Schiff, oder was ſie ſonſt auf ihrem Ruͤcken tragen, im nächſten Augenblicke in den dunklen Abgrund verſinken. Bedenkt man dies Alles, ſo darf man ſich nicht wundern, daß Bianca, von Angſt und Schrecken beinahe ſinn⸗ los, wähnte, ſie ſey von hoͤlliſchen Damonen umringt, in der Mitte des ewigen Schwefel⸗ pfuhles.
Als der Morgen anbrach, hatten ſie Sizilien aus dem Geſichte verloren, und endlich ward Bianca in Oran, einem aftikaniſchen Hafen, Spanien grade gegenuͤber, ausgeſchifft. Zu glei⸗ cher Zeit landete Tebaldo in Sizilien, wo er zur Erneuerung aller ſeiner Schmerzen das Schickſal
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