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ſo daß du dir gewiß keinen Schaden thun kannſt, wenn du herabſpringen willſt.“.
Der liſtige Boͤſewicht dachte ihr 3e keinen andern Empfang zu, als welchen das harte Pfla⸗ ſter ihr gewaͤhren konnte. Seine viehiſche Roh⸗ heit war in der ganzen Gegend zu gut bekannt, als daß er hätte wagen duͤrfen, ſie durch offene Gewaltthat zu toͤdten; auf dieſe Art jedoch hoffte er es wahrſcheinlich zu machen, daß ihr Tod durch einen Zufall herbeigefuͤhrt worden ſey; auch ſchmeichelte er ſich, daß die Schuld, welche durch ih⸗ ren Tod auf ſein Haupt gewaͤlzt werden mußte, da⸗ durch kleiner werde, da ſie ſich auf dieſe Weiſe gewiſ⸗ ſermaßen aus eigenem Antriebe in denſelben ſtuͤrzte.
Das Fenſter war aber ſehr hoch vom Erdbo⸗ den entfernt, und Margaretha war deshalb noch unentſchloſſen, ob ſie den Sprung wagen ſollez waͤhrend dieſes Zauderns erwachte der Hauſirer. Er roch den Rauch, ging an das Fenſter, und hoͤrte Kolmars Ermahnungen an deſſen Frau. Die Gefahr war alſo dringend; raſch ſprang er zuruͤck nach ſeinem Pack, welches ſehr ſchwer war, trug es zum Fenſter, und ſtuͤrzte es hinab, im Dunkeln grade auf Kolmar. Dieſer fing ſogleich an, jetzt in wahrem Ernſte zu aͤchzen und zu ſtöhnen. Der Hauſirer wußte wohl, wie ſchwer das Pack ſey, hoͤrte den Fall, die ſchmerzlichen


