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Ausgewählte Erzählungen / aus dem Engl. des Thomas Hood. Frei übers. von Gustav Sellen
Entstehung
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nicht der Mann bin, der ſchwer zu befeiedigen ſey. Waͤre das Bett auch noch haͤrter, und die Kiſſen ſchmäler und kuͤrzer, als die, welche du mir zu geben denkſt, ich wuͤrde ſie mit Freuden annehmen; denn ich gehe nun einmal fuͤr heute nicht mehr fort von hier, und hätte ich ein kö⸗ nigliches Eiderdunenbette zu erwarten.

Als Margaretha ihn ſo entſchloſſen fand, und noch dazu ſah, daß er etwas zu viel Wein ge⸗ trunken hatte, furchtete ſie, ihm zu widerſprechen. Auch wußte ſie, daß er beſcheiden ſey, und noch vor Sonnenaufgang des Weges weiter ziehen werde; und ſo hoffte ſie denn, daß er wohl dieſe eine Nacht ohne Kolmars Wiſſen im Hauſe blei⸗ ben könne. Sie fuͤhrte ihn deshalb auf eine Bodenkammer, welche nichts enthielt, als ein ſchlechtes Ruhebett, und eine lange Leine. Kol⸗ mar hatte dieſe wahrſcheinlich hier liegen laſſen, um ſeine Frau zu bewegen, ſich daran aufzuhaͤn⸗ gen; denn ſie hatte hier zuweilen allein geſchla⸗ fen, wenn er ſie ſo ſchlecht behandelte. Ihr Vet⸗ ter ſchwur aber darauf, dies ſey eine Wohnung fuͤr einen Prinzen.

Ach, ſeufzte ſie,das laͤßt dich nur deine Guͤte ſprechen; doch die Ratten wirthſchaften hier furchterlich, wie ich hinlaͤngliche Gelegenheit ge⸗ habt habe, mich zu uͤberzeugen. Sie wuͤnſchte