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eine Flaſche voll guten Weines, zwei oder drei getrocknete Fiſche, und einige Haͤnde Roſinenz es ſoll mich freuen, wenn du es mit mir thei⸗ len willſt. Komm, komm, iß!“ Dabei legte er ſeinen Vorrath auf den Tiſch, und fing mit gutem Appetite ſeine Mahlzeit an.
Margaretha war bei dieſem Anblicke noch ungleich aͤngſtlicher, als vorher; deſſenungeach⸗ tet aß ſie auf wiederholtes Zureden endlich ſelbſt mit, doch richtete ſie dabei die Augen beſtaͤndig nach der Thuͤr, als fuͤrchte ſie den Beſuch eines reißenden Wolfes. Die Zeit von Kolmars Ruͤck⸗ kehr kam immer naͤher, und ſie bat daher ihren Vetter, wenn er ſie liebe, ſeine Mahlzeit zu be⸗ ſchleunigen, und dann zu gehen.
„Eben wollte ich es ſchon thun,“ ſagte er, ſie mißverſtehend.„Sey daher ſo gut, und zeige mir mein Schlafzimmer.“
Voller Angſt wiederholte Margaretha ihm hierauf nochmals, was ſie ihm ſchon vorher geſagt hatte, und bat ihn zugleich herzlich, es nicht uͤbel zu nehmen, daß er nicht in ihrem Hauſe ſchlafen koͤnne; ſie rechne dies, fuhr ſie fort, mit zu dem anderen vielfaltigen Ungluͤcke ihres Lebens.
„Ich verſtehe dich,“ ſagte er.„Gut, doch ich bitte dich, mach' mir nicht mehr dergleichen Ausreden. Ich habe dir ſchon geſagt, daß ich


