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nen. Wir wollten nur noch von meiner Couſine Abſchied nehmen, und da wir mit großer Wahr⸗ ſcheinlichkeit vorausſetzen konnten, daß wir man⸗ nichfachen Gefahren entgegengingen, hatte der Ab⸗ ſchied fuͤr mich etwas ſehr ſchmerzliches, und mußte es fuͤr Antonio noch mehr haben. Das Lebe⸗ wohl aber ward uns verweigert. Der Beichtva⸗ ter ſelbſt benachrichtigte uns von einem Schritte, den er emſig vertheidigte, der uns jedoch innig betruͤbte; ſeine Worte verloren fuͤr uns bei die⸗ ſer Gelegenheit ganz den Ausdruck des Wohl⸗ wollens, den ſie ſonſt zu haben pflegten. Iſa⸗ bella hatte, um ihre Reue uͤber ihre eingebildete Suͤnde zu beweiſen, geſchworen, die Geſellſchaft und ſogar den Anblick ihres Geliebten ſo lange zu meiden, bis ihr Vater zuruͤckgekehrt waͤre, und ſie ihm offen und ohne Ruͤckhalt entdeckt hätte, was ihr Herz belaſte. Dieſer uͤbereilte Entſchluß war durch ein feierliches Geluͤbde beſiegelt wor⸗ den. In einem ſchnellen Anfalle uͤbler Laune und Unwillens weigerte ich mich, wie ich jetzt mit Betruͤbniß geſtehe, von der Ausnahme, die in Hinſicht meiner ihr geſtattet war, Gebrauch zu machen, und ſagte ihr nun auch nicht Lebe⸗ wohl. Antonio murrte laut, aber die Sache ließ ſich nicht ändern, und truͤbe und mißmuthig mach⸗ ten wir uns auf den Weg. Wir waren noch
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