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ſie gewiß umgeſunken. Keiner von uns ſprach; aber Alle wendeten wir kein Auge von der im⸗ mer mehr ſich verkleinernden Geſtalt des theuren Reiſenden, der jetzt in langſamerem Schritte einen entgegengeſetzten Huͤgel hinanritt. Die Straße wand ſich, und entzog ihn bald unſeren Blicken, gab ihn bald denſelben wieder zuruͤck; endlich kam er auf einen Punkt, nahe der Spitze des Berges, wo er, wie wir wußten, unſeren Augen bald ganz entſchwunden ſeyn mußte. Meine Cou⸗ ſine erlag faſt der Furcht und den Selbſtvorwuͤr⸗ fen; als ich dies ſah, verſprach ich ihr, den Oheim, wenn ſie es wolle, noch einzuholen, und ihn zur Ruͤckkehr zu bewegen, aber ſie verwarf den Vor— ſchlag. Sie ſagte, daß ihr Vater ihr Geheim⸗ niß nur aus ihrem eigenen Munde vernehmen ſolle, und ſetzte dann mit ſchwankender Stimme hinzu, ſie hoffe, daß er gluͤcklich von Madrid zu⸗ ruͤckkehren wuͤrde. Waͤre dann der Rechtsſtreit ge⸗ wonnen, ſo ſey er uͤberdies gewiß in ſo guͤnſtiger Stimmung, daß ihre Furcht dadurch unendlich verringert werden muͤßte. Dieſe Antwort genuͤgte mir. Mein Oheim verſchwand jetzt eben hinter der Spitze des Berges; es war der letzte Blick, den wir auf ihn werfen konnten.— Der alte Mann kehrte nicht zuruͤck.
Es verging eine laͤngere Zeit, als nöthig ge⸗
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