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Ausgewählte Erzählungen / aus dem Engl. des Thomas Hood. Frei übers. von Gustav Sellen
Entstehung
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fahr verknuͤpft war, die Furcht mit Beiſtand des kindlichen Pflichtgefuͤhles zu uͤberwinden, und dem Vater ihr Herz zu eroͤffnen, ehe er von ihr ſcheide, vielleicht fuͤr immer.

Ich war bei dem Abſchiede des Vaters von ſeiner Tochter gegenwaͤrtig, und die darauf fol⸗ genden Ereigniſſe prägten dieſe Scene meinem Gedaͤchtniſſe ſo tief ein, daß ich ſie nimmer zu vergeſſen vermag.

Es iſt ſchon viel daruͤber geſtritten worden, ob Menſchen warnende Ahnungen, entweder durch Traͤume oder auf andere Weiſe, haben könnenz Einige wollen ſogar behaupten, ſelbſt vor wichti⸗ gen Begebenheiten ihres Lebens dergleichen Zei⸗ chen empfangen zu haben. Ich will die Wahr⸗ heit oder Unwahrheit dieſer Frage hier nicht weiter eroͤrtern, doch das iſt gewiß, daß mein Oheim vor ſeiner Abreiſe die aͤngſtlichſte Beklemmung fuͤhlte. Er ſchrieb dies den Schwierigkeiten bei, welche der Rechtsſtreit, der ihn nach Madrid rief, ihm fuͤr den Augenblick machte; es handelte ſich auch in der That um nichts Geringeres, als um ſeine An⸗ ſpruͤche auf das ganze Vermoͤgen ſeiner Vorfah⸗ ren. Iſabella aber deutete es als das warnende Gefluͤſter irgend eines Geiſtes oder Engels, und dieſer Glaube, ſo wie ihre Furcht vor dem Ge⸗