Teil eines Werkes 
1. Theil (1812)
Entstehung
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Re⸗

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egie

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Gäb' ich mein Leben hin, wählt' ihres Bettes Decken

PVor einem Götterſitz: doch darf vielleicht

Nach deiner Prieſterinn ſich meine Hand nicht ſtrecken;

So gib, gib mir ein Weib, das dieſem Maädchen gleicht.

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So einer aus der Schaar; noch ma cher war darunter, Der ſeine Qual verbarg, ſtill und in ſich gekehrt; Doch konnteſt du es nicht, Leander, tief Verwund⸗ ter! Hell glänzt' in deinem Blick das Feur, das dich ver zehrt, Gleich Amors Fackel; Hero zu erſtreben Schwurſt du dir ſelber, oder nicht zu leben. Denn keuſche Schönheit trifft das Herz in größrer i Und tiefer, als der ſchnellſte Pfeil. 12. 3 Die Augen ſind der Weg; von hier aus ſchleicht Das Weh zum Herzen: dieß erfuhr Leander. Furcht, Staunen, Kühnheit, Scham beſtürmten nach einander Den armen Jüngling; endlich weicht Der Liebe Furcht und Scham; mit ſchlauen Sei⸗ tenblicken, Mit ſtummem Winken, leiſem Schritt Und liebendem Vertrauen tritt Er vor ſein Mädchen hin, die Holde zu beſtricken—