Teil eines Werkes 
1. Theil (1812)
Entstehung
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n.

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Mit einem frühen Tod begnaden! O Tatius, von Heldeneifer heiß,

Haſt du in finſtrer Schlacht oft neben mir ge⸗

ſtritten; 410 Doch immer hat der Tod den Rücken dir gewandt. und itzt ereilt er dich, geliebter König, mitten, Ach! mitten unter uns durch feiger Mörder Hand: Wie konntet ihr ein Herz, ihr Ungeheur, durchbohren, Das den Bedrängten ſtets als Zuflucht offen ſtand⸗ O dieſe Zuflucht iſt für ſie und mich verloren! Von allen Göttern ſchien der edle Mann erkohren, Ihr Bild zu ſeyn, und dennoch ſank er hin. O weint noch mehr als ich, weint, arme Witwen, Waiſen, Ich bin noch glücklicher zu preiſen, 420 Weil ich dem Tode näher bin. So klaget Metius; der Zug klagt mit, von Stöh⸗ nen Iſt voll die Luft, der Boden feucht von Thränen. Doch als man nun beym Scheiterhaufen iſt, Legt man darauf des beſten Königs Hülle, Man ſchlachtet Opfer ab, der edle Numa gießt, Daß ſich daran der Durſt der Manen ſtille, Zwey Becher aus voll Wein, und zwey voll Milch, und zwey Voll friſchem Blut, er ruft mit kläglichem Geſchrey Den Nahmen Tatius, von Acherons Geſtaden 430 Den theuren Geiſt herauf zu laden, Ergreift die Fackel, ſenkt ſie tief und zündet dann, Wegwendend das Geſicht, den Scheiterhaufen an⸗ Das Feuer faßt das Holz, die laute Flamme ziſchet,