Teil eines Werkes 
1. Theil (1812)
Entstehung
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So unterbricht mit eines Tiegers Wuth,

Mit hoch empörter Bruſt und Wangen voller Gluth⸗

Herſilia den Held, ich lenke das Verderben

Von deinem auf ein anders Haupt.

Dem Vater, der nach Rache ſchnaubt,

Will ich ein anders Opfer geben.

Dir aber ſey zu ſterben nicht erlaubt,

Daß ganz an dir mein Grimm ſich kühle, ſollſt du leben.

Dann wein' in einer Wüſteney,

Verräther, ſtets gequält von Vorwurf und von

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Daß du die Liebende verließeſt,

Und deine Gattinn ſelbſt hinab zum Orcus ſtießeſt.

Wein', aber hoffe nie für deinen Unbeſtand

Verzeihung, mie! umſonſt wirſt du die flehnde Hand

Herſilien entgegen ſtrecken,

Verfolgen wird ſie dich mit Feuer und mit Schwert

Bis an der Erde letzte Zonen,

So lange Kraft und Geiſt in dieſem Förper wohnen.

Und wenn ſie ſtirbt, Verräther, weil ſie dich

Zu ſehr geliebt, ſo ſoll ihr Schatten dir erſchei⸗ nen 350

Und mit den Eumeniden ſich

Zu deiner Qual in Ewigkeit vereinen.

Sie ſprach's und eilt beym letzten Wort Mit Ungeſtüm und Rache dürſtend fort. Der Prinz beſchämt wagt kaum auf Metius zu ſehen,