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ermunterte die fleißigen Ackersleute durch Lob und freundli⸗ chen Empfang; die nachläſſigen aber brachte er durch Tadel und Strafen dazu, daß ſie künftig die Erde fleißiger bear⸗ veiteten. Denn da ſie immer frey vom Kriege und von ſtäd⸗ tiſchen Geſchäften waren, ſo legten alle, den ſchmählichen Strafen der Trägheit und des Müßiggangs zu entgehen, ſelber Hand an den Feldbau, und fanden mehr Reiß an den
gerechteſten aller Schätze, den Schatzen des Erdreiches,
als am Kriegführen, und der damit verbundenen unge⸗ wiſſen Art, ſich zu bereichern. Hierdurch ward Numa ſeinen Unterthanen theuer, den Rachbarn ein Veyſpiel der Rach⸗ ahmung, den Enkeln ein Gegenſtand der Bewunderung. Ihm hatte es der Staat zu verdanken, daß weder eine innerliche Unruhe, noch ein auswaͤrtiger Krieg die Be⸗ folgung der heilſamſten und bewundernswuͤrdigſten Anſtal⸗ ten hinderte. Denn weit entfernt, daß die Nachbarn von dem friedlichen Zuſtande der Römer Anlaß nehmen woll⸗ ten, ſie anzugreiſen; ſo erwählten ſie vielmehr bey einem anter ihnen entſtandenen Kriege die Römet zu Vermitt⸗ lern, und ließen die Streitigkeiten von Numa als dem Schiedsmann ausgleichen. Ich darf keinen Tadel beſor⸗ gen, wenn ich dieſen Mann unter die Vorzüglichſten zäh⸗ le, die als glücklich geprieſen wurden. Königlich war ſein Geſchlecht, koniglich ſein äußerliches Anſehen. Er befliß ſich keiner unnüßen Worte, ſondern derjenigen, wodurch er in der Froͤmmigkeit und in Ausuhung aller andern Lu⸗ genden unterrichtet wurde. Man hielt ihn noch als einen jungen Mann für werth, Rom zu beherrſchen. Der Ruf Numa Pompilius. II. Th. O


