zeiner großen Eigenſchaften führte ihn zum Thron, und bis an ſein Ende genoß er den Gehorſam ſeiner Unter⸗ thanen. Sein ganzes Leben brachte er in der beſten Ge⸗ ſundheit unverfolgt vom Glucke zu. Sein Tod war ſanft, und er verloſch Alters halber. Der Genius, der ihm An⸗ fangs zu Theil wurde, verließ ihn nicht, bis er aus dem Geſichte der Menſchen verſchwand. Er lebte uber achtzig, und herrſchte drey und vierzig Jahre. Er verließ Kinder und zwar vier Söhne, wie die meiſten ſagen, ſammt einer Tochter. Sein Geſchlecht iſt noch nicht er⸗ loſchen. Nach dem Berichte des Cnejus Gellius hatte er nur eine einzige Tochter, die Mutter des Ancus Mar⸗ tius, des vierten Römiſchen Königs. Als er ſtarb, ward die ganze Stadt in Trauer verſezet, und man errichtete ihm ein praͤchtiges Grabmahl. Es ſteht auf dem Janicu⸗ lus jenſeits des Tiber⸗Stromes. Dieſes fanden wir von der Geſchichte des Numa.
Wien, gedruckt bey B. Ph. Bauer⸗


