brechens. Sie ſelbß können weder belanget noch beſtra⸗
geſhri⸗ fet werden, und geben weder dem Rathe noch dem Volke nnte, ohne Rechenſchaft. Dieſe Prieſter alſo mag man Lehrer des 3 iefes v Gottesdienſtes(ſeoddæaondMoog), oder Handha⸗ den Krieg ber(Feeookovg) oder Bewahrer(ſkopiNanæg) den Feit⸗ oder endlich, wie wir Oberprieſter(eopræg) mit Rech⸗
te nennen. Wenn einer ftirbt, ſo bekoͤmmt ein anderer ſeinen Platz, doch wählt ihn nicht das Volk, ſondern ſie
gen hetuf ſelbſt ſuchen denjenigen unter den Bürgern aus, der ih⸗ irde und uen am tauglichſten ſcheint. Sein prieſterliches Amt aber Ppnlfee⸗ übernimmt er erſt alsdann, wenn ihm die Auguren gun⸗ ten darin ſtig waren. Dieſes ſind die größeren und berühmteren Stande er von den vielen Geſehen, die Ruma in Rückſicht auf den niſcheiden Gottesdienſt gemacht, und wodurch er ihn in gewiſſe Claf⸗ effen, ſo ſen getheilt, den Buͤrgern aber eine größere Ehrfurcht für undpiie eie Götter eingeflößt hat.
Religion⸗
ſeh, noc Ruma fetzte noch dieles feſt, wodurch er jeden Ein⸗ nen, daß zelnen zur Genügſamkeit und Maͤßigkeit leitete, und einen ez, odet Hang zur Gerechtigkeit ihnen beybrachte, dem nothigen „Aufſcht Mittel die Eintracht zu erhalten. Ein Theil dieſer Ver⸗ nen, die ordnungen iſt geſchrieben; ein Theil bloß durch langen Sie we⸗ Gebrauch und Uebung aufgekommen. Es wuͤrde ſchwer ſi jene ſeyn, alle anzufuͤhren. Wir wollen uns mit den zwey dit hei⸗ merkwürdigſten begnügen, woraus man auf die andern a die in ſchließen kann. Damit jeder mit den Seinigen zufrieden, Prinut und nicht nach fremder Habe lüſtern ſey; ſo machte er oſungen ein Gränzgeſeß, Kraft deſſen jeder ſeinen Acker abmar⸗
des Ve


