nmer für das ſchreck⸗ ntergange nungge⸗ n ich an die au⸗ ldig onge⸗ lauben es, hiſchreibet ie atheiſi⸗ Rahmen rſcheinun⸗ erwerfen, iche rh⸗ nicht im Sprzfalt t, daß ſe ird, wenn e Wunder umahl da ie, welche
nommenen
nug. Die gund die fuuen ſin en haben. n Porful
nwart der
1 9 7— 3
Prieſter und der übrigen Jungfrauen die Haͤnde gegen den Altar ausgeſtreckt, und gerufen: Veſta, Beſchuͤtze⸗ rinn Roms, wenn ich heilig und pflichtmäßig faſt drey⸗ tig Jahre dir gedient, und die Seele rein, den Körper unbeflect erhalten habe: ſo hilf deiner Prieſterinn, und geſtatte nicht, daß ſie auf die bedauernswuͤrdigſte Art umkomme. Wenn ich aber der Frömmigkeit entgegen ge⸗ handelt habe, ſo laß durch meine Strafe die Stadt ver⸗
ſöhnen. Mit dieſen Worten riß ſie die Binde von ihrem
leinenen Kleide herab und warf es auf den Altar. Nach
vollendetem Gebethe glänzte, wie man ſagt, eine große
Flamme durch das Stuͤck Leinen durch, aus der ſchon
längſt kalten, längſt funkeloſen Aſche, ſo daß man we⸗ der der Verſöhnung, noch eines neuen Feuers mehr be⸗
durfte. Die zweyte Geſchichte, die ich anfuͤhren will, iſt
noch wunderlicher, noch ähnlicher einer Fabel. Man ſagt, es habe jemand eine veſtaliſche Jungfrau, Tucia mit Nahmen, ungerechter Weiſe angeklagt. Daß ſie das Feuer habe erlöſchen laſſen, konnte er ihr zwar nicht vorwer⸗ fen, aber andere Beweiſe führte er aus ſcheinbaren Muth⸗ maßungen und Zeugniſſen. Man befahl der Jungfrau ſich zu rechtfertigen; ſie aber antwortete nichts, als daß ſie die Veſchuldigung durch die That widerlegen werde. Hier⸗ auf bath ſie die Göttinn, ihre Wegweiſerinn zu ſeyn, und ging mit Erlaubniß der Oberprieſter, begleitet von einer Menge Städter, zur Tiber. Als ſie zum Fluſſe kam, unternahm ſie ein Wageſtuͤck, das nach dem allgemeinen Sprichworte unter die offenbarſten Unmoͤzlichkeiten ge⸗


