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wird ſie mir doppelt werth, da du es biſt, welche ihr mein Herz wieder gewinnt.
Urtheilen Sie, mein Herr, von dem Erſtaunen, der Freude, dem Entzücken Claudinens. Eben ward ſie den kleinen Benjamin gewahr, den man mit den Andern hinaus gehen hieß, und der, beſorgt für ſeinen Bruder, ganz leiſe die Thür ein wenig öffnete, und ſein artiges Geſichtchen hinein ſteckte, zu ſehen, was im Zimmer vorginge. Claudine zeig⸗ te ihn dem Herrn Belton und ſagte: Hier iſt dein Sohn. Er wird dir beſſer antworten als ich. Der Engländer ſtürzet auf den kleinen Benjamin, nimmt ihn in ſeine Arme, deckt ihn mit Küſſen, und trägt ihn zu ſeiner Mutter hin. So brachte er die Nacht zwiſchen ſeinem Weibe und ſeinem Kinde in einer Seelenwonne zu, die er noch nicht gekannt hatte.
In vierzehn Tagen war Elaudine hergeſtellt. Sie hatte Herrn Belton von Allem unterrichtet, was ihr begegnet war. Dieſe Erzählung machte ſie dem jungen Engländer nur noch theurer. Er war jetzt verliebter, als da er ſie das erſte Mahl ſah. So bald Claudine die Reiſe vertragen konnte, ſtieg ſie, in Weibertracht, aber ſehr ſittſam gekleidet, mit dem kleinen Benjamin in den Wagen des Eng⸗ länders. Alle drey fuhren, ihrer neuen Perabre⸗ dung gemäß, nach Salenches, und ſtiegen bey dem Herrn Pfarrer ab. Der gute Seelenhirt erkannte Claudinen nicht. Der Engländer beluſtigte ſich ei⸗
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