tigkeit un, en verfolgt hebt ihn inend beym ie iſt ohn⸗ lrme, trägt r, und legt ſeine Leute ufen, will Wunde be⸗ auf, ſchiebt nach, und Veiberbu⸗
der Wund⸗ nicht tödt⸗ ſe abgeglit⸗
Man ver⸗ waſſer vor. daß ſi ei⸗ het ſi her⸗ iſt der ſei⸗ anverd der m verliß · Abet Bel⸗ nkommen/ Bett trägt. h, und be⸗ en Wund⸗ amin/ der⸗
215 N erwacht vom Lärmen, halbnackt zu ſeinem Bru⸗ der hinlief, ihn umarmt hielt, und manchen hef⸗ tigen Schrey dabey ausſtieß.
Das Erſte, was Claudine that, war den Ben⸗ jamin zu tröſten. Hernach, als ſie ſich erinnerte, was mit ihr vorgegangen war, als ſie ſich in einem Bette ſah, und voll Unruhe darüber nachdachte, daß man ſie entkleidet hatte, griff ſie haſtig nach der Schnur ihres Ringes. Herr Belton, der ſie betrachtete, las in ihren Blicken ihr Vergnügen, als ſie ihn noch fand. Er ließ ſogleich alles ab⸗ treten, kniete ſich vor ihr Bett, nahm ihre Hand und ſprach: Beruhige dich, beruhige dich! meine liebe Freundinn! Ich weiß Alles, und zwar zu un⸗ ſer Beyden Glück. Du biſt Claudine, und ich war ein Ungeheuer. Nur durch Ein Mittel kann ich aufhören es zu ſeyn, und das ſtehet in deiner Ge⸗ walt. Ich bin dir ſchon das Leben ſchuldig: ich will dir auch noch die Ehre ſchuldig ſeyn: ja, die Ehre; denn ich habe ſie verloren, nicht du. Deine Wunde iſt nicht gefährlich. In kurzem wirſt du hergeſtellt ſeyn. So bald du ausgehen kannſt, ſollſt du mir am Altar den Nahmen Gatte geben, und ein ſchreckliches Unrecht verzeihen, das ich mir ſelbſt auf keine Art verzeihen kann. Dieſe Heirath, die ich verlange, um die ich dich fußfällig bitte, wird mich in den Augen aller Kenner der Tugend ehren und adeln. Lange Zeit, o meine Claudine, ver⸗ gaß ich ſie, die liebenswürdige Tugend; aber nun


