Teil eines Werkes 
2. Theil (1812)
Entstehung
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Auch wurden jene nur dem grimmen Brand ent⸗ riſſen.

Allein was hilft es, wenn ſie itzt

Auf offnem Feld, vor Wind und Regen unbeſchützt,

Zernagt von Gram und Hunger, ſterben müſſen?

Noch ſchwebr vor ihrem Blick der grauenvolle Tag⸗

Kein Pinſel oder Kiel vermag

In ſchrecklichen und treuen Bildern

Ihn, den Verderber, ganz zu ſchildern.

O ſeht! hier flüchtet Meilen weit

Ein armes Kind aus eingeſtürzten Mauern;

Die Aeltern werden es mit banger Zärtlichkeit

Drey lange Tag' als todt betrauern.

Hier fliehet athemlos ein blaſſer ſiecher Greis;

Ach! Habe, Haus und Hof, ſein, ſeiner Kinder Fleiß

Und alle Hoffnungen verfliegen mit dem Rauche.

Den Saäugling auf dem Arm, läuft eine Mutter

dort:

Für ihn nur ſuchet ſie bang einen Zufluchtsort,

Eilt in den Wald, legt unter einem Strauche

Den armen nackten Kleinen hin;

Selbſt eine nackte Bettlerinn,

Deckt ſie den Weinenden mit einer Hand voll Blät⸗

ter,

Und ringt die Händ', und fleht den Himmel um Erretrer⸗

O meine Wiener, ſeyd Erretter! Euer Herz⸗

Wohlthärig, edel, gut, theilt nicht nur fiemden Schmerz,

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