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Auf ein Gemaͤhlde von Raphael,
das den Erlöſer als Knaben mit der Weltkugel in der Hand vorſtellt*).
Wr iſt er, dieſer Götterknabe?
Sein denkendes, doch heitres Angeſicht
Zeigt jede Tugend, jede Gabe.
Des Weltballs drückendes Gewicht
Ruht leicht in ſeiner Hand. Mit ruhiger Geberde
Sprach einſt, man ſieht es wohl, auch Er das große Werde!
Weich' ihm, o ſtolzer Gott, du, deſſen Augen⸗
braun
Die Feſte des Olymps erſchüttern!
Hier iſt bey Görtermacht auch Götterhuld zu ſchaun:
Vor ihm darf nur der Boöſewicht erzittern.
So rief ich, Freund, als ich das hohe Bild Von Rapharl erblickt, eins jener Meiſterſtücke, Womit die Kunſt drey Säle dir gefuͤllt.
Wer nur dein Haus betritt, der ſieht beym erſten Blicke,
Daß hier die Wiſſenſchaft, die Kunſt als Schwe⸗ ſter küßt,
Und aller Muſen Sitz, du aller Prieſter biſt.
*) In der vortrefflichen Bilderſammlung des Hrn. Hof⸗ raths von Birkenſtock.
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Hin Deren Dein O ſo Ruhe Nimm Krank Freun Fhle Unter Nur Sie Durt Hört Ohne Vie
H ſo Eine
Stuf


