Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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Nun endlich wieder uns gehören,

Und in der Freundſchaft Arm auf's Land zurücke kehren.

Sie, der du längſt dein edles Herz geweiht,

Sie denket ſchon mit zärtlichem Verlangen

Dich und ſich ſelbſt auf deine Güter hin

Und rüſtet ſich, die holde Gönnerinn,

Den nächſten Lenz dort würdig zu empfangen.

Mich dünkt, daß ich bereits den Ritter Maltha's ſeh',

Bald zu der zierlichſten Allee

Ein ungeſtaltet Dickicht hauen,

Und über Nacht, wie eine Fee,

Der Bäche Lauf verdrehn, Einſiedeleyen bauen;

Bald, wenn der Regen ihm, hinaus zu gehn, ver⸗ beut,

Die ſchönſte Länderey durch Farben oder Tuſche

Auf's Pergament hinſtreun, und wenn dann jeder

ſchreyt:

Schön! Trefflich! voll Beſcheidenheit

Betheuern, daß er doch nur pfuſche.

Auch unſre V** hör' ich ſchon,

In vollem Staat auf neuer Opern⸗Bühne

Als Cynthia mit ſtolzem Ton

Und einer übermüth'gen Miene

Cupiden dräun, dem ſchönen, ſchlauen Kind,

Der ihr zuletzt, Trotz ihrer hohen Reden,

Trotz ihrer ſtrengen Zucht, beweiſet: daß die Spro⸗ den

So gut als Andre.„ Maädchen ſind.

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