Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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ange; ihn,)

Qual n ſchmie

üden/ ſo ſehr, e Feſe

oth ve⸗

Zwar wird durch eure Landestracht Dein ſchlanker Wuchs, den ſonſt uns Mäntelchen verhehlen, Und mancher Reitz, den die Trompeuſen ſtehlen, Ein wenig ſichtlicher gemacht. Auch ſeh' ich ſchon um dich die Edelleute ſchleichen, Mit Schmunzeln ſich den langen Schnurrhart ſtrei⸗ chen, Und wechſelweiſ' ins Ohr ſich fliſtern: Bruder⸗ ſchau! Isten-veze! is wunderſchöni Frau! Dieß alles unterhält wohl in den erſten Tagen; Doch länger kann es nur der Eitelkeit behagen. Die läſſet ſich, gemaurt auf einem Ehrenſitz, Gern fade Schmeicheleyn ein ganz Jahrhundert ſagen; Doch wer, wie du, Verſtand und feinen Witz Mit Haß des eklen Zwangs verbindet, Sein Glück in zärtlicher, in muntrer Freundſchaft ſindet, Und mit dem Frühling ſtets den glänzenden Verdruß Der Hauptſtadt flieht, der ärgert ſich zu Tode, Wenn er die feyrliche, die nickende Pogode Durch ganze Wochen ſpielen muß.

Doch, ſchöne Gräfinn, Muth in dieſen trüben Tagen! Vergiß es nicht, je längre Zeit Uns Etikett' und lange Weile plagen, Je mehr empfinden wir die ganze Süßigkeit. Wenn wir, von unſrer Qual befreyt⸗