Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

zurücke

en. althat

uen; n, ver⸗

uſche

njeder

gind⸗

E

kuch M** ſeh' ich Unfug treiben

Bey jeder Schauſpielprob', ich ſeh' ihn als Souffleur

So ſtumm wie einen Fiſch, mich aber als Acteur

Durch ſeine Schuld erbärmlich ſtecken bleiben.

Ich ſeh' dich, Gräfinn, ſelbſt in leichter Morgen⸗ tracht

Bald zu den Bäumchen ſehn, bald Pfauen Futter

ſtreuen,

Und mit der Gütigkeit, die alles glücklich macht⸗

Sie ſo, wie deine Gäſt', erfreuen⸗

Ich ſehe dich beym Mahl, wo Fleiſch und Fiſch

Sich um den Vorrang zankt, die muntre Laune zeigen/

Die jegliches Gericht noch mehr würzt, und nach Tiſch

Zu unſer Aller Angſt ein wildes Roß beſteigen/

Das aber doch, Gottlob! nicht, wen es trägt/ vergißt

Und heute fromm, fromm, wie ein Lämmchen„iſt.

Ich ſeh' dich Abends dann in unſerm Kreiſe ſißen:

Du füllſt,(gelaufig iſt dein Witz und deine Hand,)

Die ſchwerſten Bouts rimes, die ſchwerſten⸗ die ich fand;

Indeſſen wir dabey noch große Tropfen ſchwitzen.

Und ſind die Sylben auch nicht ſtets genau gezählt,

So wird dir die Kritik den Fehler gern verzeihen⸗

Weil ſelbſt in deinen Tändeleyen

Der Kopf erſetzt, was an den Füßen fehlt.

Sieh, Nina, dieſes frohe Leben Harrt dein den nächſten Lens; die Muſen werden dich