Teil eines Werkes 
5. - 8. Bändchen (1844)
Entstehung
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Sagt er nichts von dem Inhalt oder Gegenſtande des Stückes?

Darüber iſt er wortkarg. Es ſieht aus, als habe er beim Schreiben des Briefs noch nicht viel darüber gewußt. Er ſagt nur, er ſei entzückt. Daran halte ich mich aber weniger; denn wir Alle kennen unſern Franz. Wir in Nerike ſind kaltblütiger, als man auf dem phantaſiereichen Boden Smalands wird. So viel weiß er jedoch von dem Stück, daß es älter als die Jliade und Odyſſee iſt; was ich jedoch für zu viel geſagt halte. Der Inhalt ſoll ungefähr foigender ſein: Als nach der Zerſtörung von Troja und Jlions Brand die turaniſchen Myſier und Frygier den Stamm⸗ fitz ihres höchſten Heiligthums und den Mittelpunkt ihres Kultus verloren hatten, ſammelten ſie ſich irgendwo in der Gegend des Halysſtromes: ich vermuthe, es wird in Pentheſileia(ſiehe Quintus Calaber) und dem ebemaligen Amazonenlande geweſen ſein und be⸗ ſchloſſen, nach einer vor den helleniſchen Räubern ge⸗ ſicherten Küſte auszuwandern, als ſich das Ufer des ägeiſchen Meeres gezeigt hatte. Sie zogen alſo unter tauſend Abenteuern über das ſchwarze Meer und kamen nach hier ſchließt Franz in ſeinem Briefe. Ob fie alſo nach Olbia, nach der Dniepermündung, nach der des Dnieſter, des Bores Tanais(Boryſthens), oder nach der kimmeriſchen Halbinſel(Kimmeria, Kimmer, Kimer, Krim) ſegelten, das weiß ich nicht. Daß aber das Stück nicht ſchließt, ehe dieſe orien⸗ taliſch romantiſchen Abenteurer bis nach der Oſiſee gedrungen find, und auch dieſe überfahren haben, das möchte ich hoffen.

Herr Hugo's Familie, die nie früher eine beſon⸗ dere Liebe zu der Krimm, dem ſüdlichen Rußland und all dergleichen gefühlt hatte, fing an, ſich von ſchwär⸗ meriſchen Bildern umringt zu ſehen.

Der Vater ſchloß mit folgender Bemerkung:Ja, meine Kinder, es freut mich mehr als ich zu ſagen