Teil eines Werkes 
5. - 8. Bändchen (1844)
Entstehung
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324* ſprachen und ſchrieben ihre eigene Sprache, die im Lauf der Zeiten hier zu Lande mit der Sprache unſe⸗ rer andern Vorfahren verſchmolz und ſo das Alt⸗ ſchwediſche bildete. Darüber darf ſich kein vernünftiger Menſch wundern. Uebrigens beſitzt mein Franz eine gute akademiſche Grundlage und verſteht ſich ſehr 3a Buchſtaben, die nicht gerade den jetzigen gleichen..

Er hat alſo dieſes Gedicht geleſen? was enthält es? hat er es hieher geſchickt?

Nein. Er und Richard ſind in Trojamala ge⸗ rade in der beſten Arbeit, um den gefundenen Schatz in das gewöhnliche Schwediſche zu überſetzen, da ſie wie ſich Franz mit einer Artigkeit ausdrückt, die als eine kleine Unhöflichkeit gedeutet werden könnte uns in der Roſenakademie nicht mit den Schwierig⸗ keiten einer zu ungewöhnlichen Syntax beläſtigen wol⸗ len. Die uralte thrakiſche und troiſche Dichtung iſt in Einer hexameterähnlichen Versart geſchrieben. Es würde mich ſehr freuen, falls ich ſie eines Tages zu Geſicht bekäme. Meine Akademie erinnert ſich, daß es mehrere ächte Hexameterbildungen gibt. Der joni⸗ ſche Hexameter, wovon wir in den homeriſchen Ge⸗ dichten eine ſo ſchöne Probe haben, iſt für das Ohr des Kenners nicht der nämliche wie der böotiſche bei Heſiod, oder der ſicilianiſche bei Theokrit; noch weni⸗ ger gleicht er dem neuern, dem Alexandriner bei

onnos, oder dem alten in der Argonautika des Apollonius Rhodius. Ich denke mir, daß der troiſche oder thrakiſche Hexameter dieſelben Elemente haben wird, wie unſer urſchwediſches Versmaß, wie z. B. in dem Fornyrdalag, oder wie viele Geſänge in der ältern Edda, wenn man nämlich drei Zeilen(mit zwei Füßen in jeder) zu einem Verſe zuſammenſtellt; und es würde mich herzlich freuen, wenn es wirklich ſo wäre.