Teil eines Werkes 
5. - 8. Bändchen (1844)
Entstehung
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derſelbe Thon, woraus aller Wahrſcheinlichkeit nach der Aſaporzelan zu Odins Zeiten, und ſchon lange vor Odin gemacht wurde. Dieſe Entdeckung ſieigerte die Neugierde unſerer Jünglinge. Sie gruben tiefer und ttefer. Sie ſtießen auf Steine von ſiebeneckiger Geſtalt, und hoben dieſelben auf. Dann trafen fie auf Urnen, in denen ſich kupferne Meſſer, kupferne Aexte befanden, aber nichts von Eiſen. Sie gruben endlich eine längliche Kiſte heraus, in welcher ſich menſchliche Gebeine fanden. Die Knochen waren etwas größer, als bei den Menſchen heut zu Tage; doch nicht gar ſo außerordentlich, wenn man ſie mit den Ske⸗ letten der Kronoberger Race verglich. Aber am Bo⸗ den des kupfernen Sarges entdeckten ſie— gerade unter dem Kopfknochen!— eine Pergamentrolle. Mit ſteigender Freude ergriff Franz dieſen Fund. Er rollte ihn aufz Richard ſchaute darauf und bemerkte, daß die Schrift wie Verſe ausſah, ſo daß man hier nichts Geringeres als ein uraltes Gedicht gefunden hatte.“

„In welcher Sprache? Wahrſcheinlich in der griechiſchen?“ fragte Heinrich.

„Das ſagt Franz nicht. Er erzählt, daß ſie den Fund mit ſich heim nach Hackequarn trugen, wo fie bei einem Reichstagsmann nicht weit von Trojamala wohnten. Und was er weiter berichtet, freut mich für meine Perſon über alle Beſchreibung.“

„Aber beſter Onkel,“ ſagte Julianus,„ſind Franz und Richard ſo gewandt in dem uralten Griechiſchen, in dem das Manuſcript aus dem Trojawalde ge⸗ ſchrieben ſein muß, daß ſie etwas davon leſen können?“

„Das Gedicht, mein Lieber, iſt nicht in der Sprache geſchrieben, die wir griechiſch nennen, ſon⸗ dern im Schwediſchen, aber in einem ſehr alten und vortrefflichen Schwediſchen. Die Trver, Teukrer, Thraker und Moͤſogothen, die um jene Zeit nach Rorden wanderten, und den ältern odiniſchen Volks zug, die Gothen, nach Skandinavien begleiteten

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