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angehört, und das Geſetz, welches die Bedingung jeden Daſeins bildet. Und da jedes geſunde Geſchöpf entſchieden in den Formen ſeines Weſens ſein will, welche wieder mit ſeinen Bedingungen zuſammenfallen, ſo verſchmilzt auch immer das wahre Geſetz mit der wahren Freiheit, ohne daß dabei irgend eine individuelle Vernichtung vorgeht. Nur für ein krankes Weſen, deſſen eigenes Gefühl es nicht über die wahren Be⸗ dingungen ſeiner Form auftlärt, bedarf es ein äußeres Gefetz, aber dieſes muß dann, um zur Geſundheit zurückzuführen, nur etwas aufſtellen, was zum wahren Zuſtand des Weſens gehört, ſonſt pflegt und vermehrt das Geſetz die Krankheit. Welches die eine Hälfte der Weltgeſchichte iſt, und was ſeine Urſache darin hat, daß die, welche ſolche Geſetze geſchrieben haben, felbſt krank in ihrem Weſen waren.“
Eleonore, Julianus, Heinrich, Aurora— die ganze Akademie blickte freudig auf Herrn Hugo, Kei⸗
nes ſprach aber ein Wort.
Er nickte ihnen nun mit olympiſcher Freundlich⸗ keit zu und ſprach:„Wenn ich dieß jetzt als abgeſchloſ⸗ ſen betrachten darf, ſo erlaube ich mir die Frage: hat die Akademie etwas dagegen, wenn ich auf das übergehe, wovon ich heute eigentlich ſprechen wollte? Auf die Neuigkeit nämlich von meinem Sohne?“
„Geſchwinde, geſchwinde!“ rief Fräulein Eleo⸗
nore.
„Ich muß der Akademie alſo berichten, daß ich einen neuen Brief von Smaland, von Franz erbalten habe; und ich will in Kürze anführen, was er ſchreibt. O meine Freunde! es wird mir ſchwer, das Gefühl zurückzuhalten, welches dieſer Brief in mir erweckt hat. Franz war in Begleitung Richard Furumo's auf der Hönshylter Schanze!“
„Hönsh—“ brachen Alle aus.„Auf welchen un⸗ erwarteten Gegenſtand werden wir jetzt geführt?“
„Ihr wißt alſo nicht, was dieſer merkwürdige
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