Teil eines Werkes 
5. - 8. Bändchen (1844)
Entstehung
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kommen: es iſt aus mit ihm. Adieu, Schweſter: ein Küßchen auf den Mundl Das nächſte Mal wirſt Du einen Polizeimann küſſen. Adien Moppe! Adieu Tirza! adieu Pünschen!—— Holla, Jeppe! biſt Du fertig?“ rief Göran, indem er die Thüre ſperrangelweit auf⸗ riß.„Haſt du deine kranken Zähne noch nicht abge⸗ freſſen, Du Schlingel 20

„Ei zum Henker!“ ſchrie Jeppe und fuhr wie eine Rakete aus der Küche. Er hielt noch ein gewaltiges, prächtiges Stück Schinken zwiſchen den Lippen, weß⸗ halb er undeutlich und langſam ſprach.

„Stecke das Stück in Zeitungen, und thue es dann in die Taſche!“ ſagte Göran väterlich.„Es wird ſich einmal gut als Reſerve benützen laſſen.“

Marie half Jeppen mit großer Dienſtfertigkeit. Es iſt ſo rührend und ſo hübſch, wenn man Jüng⸗ linge zum Krieg ausrüſtet. Der alte Edeling konnte kaum das Schluchzen zurückhalten.„O mein Sohn, du gehſt einem gewiſſen Tod entgegen!“ brach er aus, und ſtreckte ſeine beiden Arme nach ihm.„O ich fühle es in mir: Gott will alſo, daß ich meinen einzigen Sohn verlieren ſoll?“

„Rein, der Henker hole mich, wenn Gott das will!“ erwiederte Göran, indem er in ſeinem Eifer vergaß, von wem und mit wem er ſprach.„Ich will mit dir wetten, Vater, daß ich lebendig nach Hauſe komme. Gewinnſt du, ſo will ich gleich ein Kiſichen echten Luftballon für dich hinterlegen, denn ſo viel werde ich ich wohl auf der Fahrt verdienen: und ich werde ferner noch Papas ſämmtliche Pfeifen mit eige⸗ ner Hand reinigen.“

„Ja, ja, ſo ſprichſt Du, Göran. Wenn Du aber todt biſt? ha!“

In dem Augenblick des Abgangs überkam jedoch Göran einige Wehmuth: er ſprang dem guten Alten in die Arme und küßte ihn inbrünſtig.„Ich weiß