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wohl, daß ich zu einem niederträchtigen Geſchäfte abgehe,“ ſagte er,„und Niemand kennt ſein Schickſal—“
„Scherze jetzt nicht, mein Junge!“
„O— mein Vater! Nein. Die Sache iſt nur die, daß ich Göran Edeling bin. Segne mich, ehe ich gebe! Bedenke in allem Ernſt, daß ich mein Leben nicht für etwas Erbärmliches wage. Unſer ganzes ſchönes Smaland wird ausgeplündert und niederge⸗ brannt—— und wenn ich jetzt in der Abwehrung eines ſo ſchrecklichen Elendes falle, habe ich dann nicht mein Leben auf einem Altare geopfert, der ſeines Opfers werth iſt? Mancher ſtudirt ſich zu todt, um einen Gradus zu erreichen, und wird in ſeinem Falle beklagt. Ich will für mein Vaterland ſterben, wenn es Gott in ſeiner Gnade ſo gefällt, und ich würde mit Blumen auf den Wangen fallen. Aber glaube mir, Vater, ich werde nicht ſterben! Segne mich, und die Kugel iſt dann nicht gegoſſen, die mich treffen ſoll; die Art iſt nicht geſchmiedet, das Schwert nicht ge⸗ macht, das mich erſchlagen ſoll.“
Man mag es glauben oder nicht, aber es iſt die reine Wahrheit, daß Göran bei dieſem Wort ſein eines Knie ritterlich vor ſeinem Vater bog. Mit hoher Begeiſterung legte der Greis ſeine Hände auf das Haupt des Sohnes. Die Probſtin that die ihrigen- darauf, und auch Marie legte ihre Finger zwiſchen Görans ſchwarze Locken am Halſe. Göran ſenkte ſei⸗ nen ſchönen Kopf zum Gebet. Es war ein ſtiller, himmliſcher Moment.
Göran ſtand auf, gerade und in ſeiner ganzen Länge; er war wieder Soldat. Jeppe Jonſſon war dabei geſtanden und hatte zugeſehen; vielleicht wünſchte auch er ſich etwas auf ſeinen Kopf.
Die beiden Burſchèé zogen nun von dannen und ſchlugen ihren Weg nach dem einſamen Kathen im Walde, nach Dädemohult ein. Göran hatte ihn für Nicke Bengt Erson, den kleinen braunen Peter, Sven


