Teil eines Werkes 
5. - 8. Bändchen (1844)
Entstehung
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ärten neben einander hatten, wurden ſo biſſig, daß

he zum Herrenhofe gingen, um bei der gnädigen Frau über die Eingriffe des Formators in der Beſtimmung ihrer Kartoffeläcker zu Gunſten einer armen Gießers⸗ wittwe zu klagen, welche letztere in demſelben Hauſe mit ihnen wohnte, ohne irgend einen Antheil an dem Grundflück zu haben, obſchon fie vier kleine Kinder be⸗ ſaß. Aber dieſe lärmenden Alten hatten das Unglück, daß ſie, der Haushälterin ſchon längſt durch verdorbene Eier bekannt, welche ſie der Herrſchaft für friſche an⸗ geboten hatten, ſchon von dieſer aus der Küche zurück⸗ gewieſen wurden, ohne nur einmal mit der gnädigen Frau ſprechen zu dürfen. So ging es mit Allem; und Alexander war ſo gut wie unbeſchränkter Herrſcher auf ganz Aronfors.

Doch blieben noch tauſend Dinge, die das innere Hausweſen und die Art und Weiſe betrafen, wie das Begräbniß des ſeligen Mekeroths anzuordnen war, da⸗ mit man die meiſte Ehre davon hatte, der Frau zu thun übrig. Dieß, ſowie mancherlei Pläne über die Erziehung und Zukunft der Kinder mußte man noth⸗ wendig mit Herrn Medenberg an den Abenden bera⸗ then. Was Frau Aurora am meiſten für Herrn Alexan⸗ der einnahm, war die Achtung, womit er ſtets von ihrem verſtorbenen Manne ſprach. Sowohl wenn ſie allein waren, als in Ullas oder der Dienſtleute Ge⸗ genwart vermied er Alles, was nur im mindeſten einen weniger vortbeilhaften Schein auf den Kapitain werfen konnte. Dieß war nicht immer ſo leicht; denn es iſt nicht zu läugnen, daß von Mekeroth manche ſchwache Seite hatte. Aber Medenberg beſaß— ſo kurze Zeit er auch erſt im Hauſe war— eine bewun⸗ dernswürdige Geſchicklichkeit, eine Menge kleiner hüb⸗ ſcher Eigenheiten aufzufinden, die er jetzt zu Ehren des Todten anführte, und dadurch ſeine Perſon in ein ſo vortheilhaftes Licht ſetzte; daß derſelbe eigens deß⸗ wegen wieder hätte lebendig werden ſollen, um ſich