Teil eines Werkes 
1. - 4. Bändchen (1844)
Entstehung
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raume von drei Jahren nichts gelernt hatten, als ſchlechte kle Verbeugungen machen, ſich unangenehm aufführen und he ſchlechte Redensarten gebrauchen, die ſie von ihm ir⸗ del gendwo aufgeſchnappt hatten.—“ zu „Aber wie wurden ſie auch bezahlt!“ bemerkte ſat Frau Aurora mit einem mitleidigen Bkicke.„Zeyton gab ſeinem armen Magiſter 50 Reichsthaler Banko, und Abelcrona verſtieg ſich erſt im letzten Jahre zu ſer 100 Thaler in Staatspapieren.“ ha „Das iſt wahr, Aurorchen; und da find wir wie⸗ der auf einem wichtigen Kapitcl. Wie viel meinſt, ri du, daß wir Medenberg geben ſollen, wenn wir ihn

nehmen?“ w „Ich weiß nicht. Vielleicht 100 Reichsthaler Banko ge oder 200 in Staatspapieren.“ V „Einhundert Banko? Aber weißt du, daß das K viel iſt?“ ich

„Ein Mann, den meine Kinder herzlich lieben le können, iſt wohl werth Etwas zu bekomnieh,“ ſagte 3 ſie mit einer ernſten Miene ganz eigener Art.„Ich u lege Gewicht darauf, wenn ich auch Unrecht habe,“ g fuhr ſie fort.„Ich möchte ihm gerne einen ziemlich K honetten Gehalt geben. Du darfſt ihm nicht weni⸗ 1k ger als 100 Thaler Banko ausſetzen, Mekeroth.“ d

Es lag eine nicht gewöhnliche Beſtimmtheit in vieſen Worten der Frau von Mekeroth. Der Kapi⸗ d tain hörte ſie ſelten„ich“ und„meine“ ſagen, ſon⸗ it dern größten Theils„wir“ und„unſere“; aber wenn K dieß ja einmal geſchah, ſo ſtieg ſtets vor ſeinem Ge⸗ r müthe die Erinnerung an die Wahrheit herauf, daß k ſich das Gut eigentlich von ihr herſchrieb.„Aurora,“ K antwortete er,„die ganze Welt weiß, daß ich nicht ſ geizig bin; Medenberg mag immerhin ſeine Einhun⸗ dert Banko haben, wenn wir ihn nehmen.“

In dieſem Augenblicke hörte man einen ſtarken Lärmen draußen im Hehren wie von Jemand, der hereingeſprungen kam. Die Thüre flog auf und die

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