Teil eines Werkes 
1. - 4. Bändchen (1844)
Entstehung
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aufz denn Herr Medenberg hatte ihn gebeten, ihn zu einigen ſeltenen Blumen zu führen, von denen ihm der Knabe erzählte, und die nach der Erklärung des fremden Herren zu den Raritäten in der Botanik ge⸗ pörten. Matts iſt ganz vornehm und glücklich gewor⸗ den, daß er die Ehre haben ſollte, etwas zeigen zu dürfen; ſo daß er ſich kaum Zeit nahm, zu Früh⸗ ſtücken, ſondern ein wenig Brod in die Taſche ſteckte, und wie ein Pfeil dahin ſchoß, um ſeinen Freund auf⸗ zuſuchen.“

„Das muß ich ſagen! Herr Medenberg hat alſo den Jungen ganz behert? Einen guten Kopf hat Matts immer gehabt; aber etwas ſchiäfrig am Abend und ſchwer am Morgen pflegte der gnädige Herr ſtets zu ſein.“

„Das kommt daher, glaube ich, daß er nie Je⸗ mand hatte, mit dem er ſprechen lonnte, oder der ihn aufmunterte,“ ſagte die Frau.„Denn ich hatte keine Zeit und du auch nicht, Mekerothchen.“

Der Kapitain ſab bei Seite, und ſchien von ei⸗ ner neuen Gedankenkette gefeſſelt.„In der That,“ bemerkte er,„ſch glaube nicht, daß wir Unehre an dem Mann erleben würden, im Vergleich mit Abel⸗ crona's und Zeyton's Lumpen, die ſie neulich verab⸗ ſchieden mußten. Hier in dieſer Gegend und um ſo mehr, wenn man ſich in der Lage befindet, das vor⸗ nehmſte Beſitzthum zu bilden— eines unter den vor⸗ nehmſten, wollte ich ſagen— muß man große Rück⸗ ſicht darauf nehmen, an dem Lehrer ſeiner Kinder einen Mann zu beſitzen, den die umwohnenden Fami⸗ lien nicht für ein Schaaf oder einen Taugenichts hal⸗ ten. Denn ſie ſagen dann:„Mekeroths Erben werden mit der Zeit hübſche Perſonagen werden! Haben Sie ihren blaßgelben Informator geſeben?“ Ungefähr ge⸗ rade ſo wie ich und Du über die lenkiſchen Gänſe⸗ riche urtheilten, welche Zeytons und Abelcronas fort⸗ thun mußten, nachdem ſie die Jungen in einem Zeit⸗