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„Ei behüte! Matts ſagt, er ſei um 5 Uhr auf⸗ geſtanden und hinausgegangen, um Spazieren zu ge⸗ hen, und ſich in dem Werke und auf dem Kronberge umzuſehen.“
„Das muß ich ſagen! das freut mich, daß er kein Siebenſchläfer iſt. Was ſeine Studien betrifft, ſo bin ich darüber unbeſorgt, obwohl er keinen Gra⸗ dus paſſirt hat; denn Bredmann ſchreibt mir, daß er
hierin mit Baumdal und Zjellgarten verglichen wer⸗ den könne, zwei Perſonen, welche die gelehrte Welt
von einer ſehr vortheilhaften Seite kennt, obwohl ich als Militair nicht alles wiſſen kann. Was meinſt du, Aurorchen?“
„Ich meine,“ verſetzte ſie mit einem Lächeln, „daß Matts ganz toll werden und uns keine Ruhe mehr laſſen wird, wenn er nicht ſeinen Herren Me⸗ denberg behalten darf.“
„Matts? was will das heißen?“
„Er iſt in ihn vernarrt; ganz von ihm entzückt. Geſtern Abend nach dem Eſſen ind die beiden Her⸗ ren nicht ſogleich zur Ruhe gegangen, ſondern Me⸗ denberg nahm Matts mit ſich hinaus, und bat ihn, ihm den Garten und Park zu zeigen. Da der Mond⸗ ſchein lange andauerte, ſo waren ſie mehrere Stun⸗ den draußen. Was der fremde Herr während dieſer ſeit geſprochen hat, weiß ich nicht. Obwohl es mir
atts heute Morgen ganz athemlos und glühendroth wiederholte. Matis ſprach ſo ſchnell und hatte den Mund ſo voll, daß ich nicht klug daraus wurde: Es waren Sagen, es war aus der Geſchichte, von dem Lauf der Sterne, dem Treiben der Waſſerräder, von der Luft und allen möglichen hübſchen Dingen.“
„Haſt du denn Matts heute ſchon getroffen? Athemlos und ſchwitzend? was ſoll denn das heißen? Der gnädige Junker pflegt ſonſt bis um dieſe Zeit und wohl noch länger zu ſchlafen.“ 7 „Aber heute nicht. Er war ebenfalls um 5 Uhr
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