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nicht?“ ſagte der Herr—„Ja,“ erwiederte die Frau; aber in dieſem kleinen„Ja,“ ſo kurz es auch war, lag der Ausdruck einer innigen Seelengüte, einer ſtillen Zufriedenheit mit allem, was ihr Mann wünſchte.
WMan kann ſich leicht denken, daß ein Spaziergang, der täglich auf dieſelbe Art, zu derſelben Zeit und in denſelben Umgebungen gemacht wurde, kein ſo großes Vergnügen mit ſich führen kann. Indeſſen ſchöpft man friſche Luft, und wenn man wieder heimkommt, kann man immerhin ſagen:„So, jetzt find wir drau⸗ ßen geweſen.“
Ein Nutzen für den Betrieb des Gutes ſelbſt, oder eine Aufſicht über die Arbeit wurde gewiß durch die täglichen Beſuche in den Eſſen nicht bezweckt. Der Beſitzer, Herr Kapitain Auguſt von Mekeroth, war, wie der Titel gibt, ein Militair, und wir ſetzen hin⸗ zu, er war mehr das als Bergherr. Von dieſem Fache verſtand er nichts weiter, als die Einkünfte zu bezie⸗ hen, lernte jedoch von Jahr zu Jahr auch Ausgaben machen, obwohl er dieß beim Antritte des Gutes we⸗ niger im Auge hatte. Er beſaß einen Bergverwalter, auf den er ſich vollkommen verließ; und ſeine Wande⸗ rungen auf den Gütern umher, in den Schmieden oder bei den Hochöfen, waren nicht Folgen von Mißtrauen oder einer andern Berechnung, ſondern entſprangen lediglich aus dem Wunſche, ſich in Gottes ſchöner Na⸗ tur umzuſehen. Er war ein Mann im mittleren Al⸗ ter, während ſeiner Dienſtzeit in ſeiner Waffe gerühmt, von den Kameraden geliebt und im letzten Kriege ver⸗ wundet. In Folge des letztern Umſtandes nahm er auch ſeinen Abſchied mit Auszeichnung, und meldete ſich als Freier bei Auroras Vater, dem Beſitzer von Werk Aronfors in Smaland(wir erlauben uns, den Namen des Ortes pſeudonym zu ſchreiben). Die Wunde des Kapitains beſtand nur in einer Beſchädi⸗ gung des rechten Arms, der zierlich in einer Binde ₰ hing. Er bekam das Jawort. Auroras Vater ſtarb


